Im Rahmen des feierlichen Festakts zur 100-Jahr-Feier der ASMET – The Austrian Society for Metallurgy and Materials wurde Univ.-Prof. Dr. Johannes Schenk mit der Peter Ritter von Tunner-Medaille ausgezeichnet – der höchsten Auszeichnung des Vereins. Die Medaille würdigt Persönlichkeiten, die durch die enge Verbindung von wissenschaftlicher Theorie und industrieller Praxis einen besonderen Beitrag zur Weiterentwicklung der Metallurgie geleistet haben.
Prof. Schenk erhielt die Medaille als 17. Preisträger seit ihrer Stiftung – in Anerkennung seines langjährigen Engagements für Forschung, Ausbildung und Innovation im Bereich der Eisen- und Stahlmetallurgie.
Die Peter Ritter von Tunner-Medaille wurde 1955 vom ASMET-Vorstand anlässlich des 30-jährigen Vereinsbestehens ins Leben gerufen. Sie erinnert an den herausragenden österreichischen Metallurgen und Bildungspionier Peter Ritter von Tunner (1809–1897), der als Direktor der Montanlehranstalt Vordernberg – später Leoben – die metallurgische Ausbildung in Österreich entscheidend prägte. Tunner war bekannt dafür, wissenschaftliches Denken und technische Umsetzung auf beispielhafte Weise zu verbinden – ein Anspruch, dem die Auswahl der Medaillenträger bis heute folgt.
Die in diesem Jahr verliehene Medaille wurde über das innovative Light-Based Lithography-Verfahrens hergestellt – ein moderner Fertigungsweg, der das Erbe Tunners mit zukunftsweisender Technologie verbindet.
Mit dieser Auszeichnung würdigt ASMET nicht nur die Arbeit von Prof. Schenk, sondern auch das fortwährende Ziel, Wissenschaft und Praxis in der Metallurgie enger zu verzahnen – ganz im Sinne des Vermächtnisses von Peter Ritter von Tunner.
