ASMET-Forum 2026 in Leoben Werkstoffe für Sicherheits- und Verteidigungsanwendungen
und Teilnehmer
und Forschungseinrichtungen
Erzherzog-Johann-Hörsaal
Mit einer außergewöhnlich starken Beteiligung von 225 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus mehr als 70 Unternehmen, Institutionen und Forschungseinrichtungen war das ASMET-Forum 2026 in Leoben ein eindrucksvoller Beleg für die hohe Aktualität des diesjährigen Leitthemas „Werkstoffe für Sicherheits- und Verteidigungsanwendungen“. Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung, Industrie, Wirtschaft, dem Österreichischen Bundesheer sowie Studierende und Schülerinnen und Schüler nutzten die Tagung für einen intensiven fachlichen Austausch und zahlreiche neue Kontakte.
Bereits in seiner Eröffnungsrede betonte ASMET-Vorstandsmitglied Gerhard Hackl die strategische Bedeutung des Themas. Im Mittelpunkt standen Fragen rund um technologische Souveränität, resiliente Lieferketten und die Rolle moderner Werkstoffe entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen über industrielle Fertigungstechnologien bis hin zu innovativen Hochleistungswerkstoffen. Die geopolitischen Entwicklungen in Europa und die steigenden Anforderungen an Sicherheits- und Verteidigungstechnologien verliehen dem Forum zusätzliche Aktualität. Besonders deutlich wurde dabei, wie eng Werkstoffentwicklung, industrielle Fertigung und konkrete Anwendungsanforderungen heute miteinander verbunden sind.
Die geopolitischen Entwicklungen in Europa und die steigenden Anforderungen an Sicherheits- und Verteidigungstechnologien verliehen dem Forum zusätzliche Aktualität.
Das hochkarätige Vortragsprogramm spannte den Bogen von Bedrohungsszenarien für kritische Infrastruktur und Cyber-Sicherheit über industrielle Anwendungen entlang der Wertschöpfungskette bis hin zu neuesten Entwicklungen bei Stahlwerkstoffen, Sonderedelstählen, laserbasierten Fertigungsverfahren und innovativen Leichtbau-Legierungen für militärische Anwendungen. Die große fachliche Bandbreite sorgte für intensive Diskussionen und unterstrich den interdisziplinären Charakter des Forums.
Im Foyer der Montanuniversität Leoben — vor dem Erzherzog-Johann-Hörsaal
Ein besonderes Highlight war in diesem Jahr der Gesellschaftsabend direkt im Anschluss an das Forum im Foyer der Montanuniversität Leoben vor dem Erzherzog-Johann-Hörsaal. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, die Gespräche des Tages in entspannter Atmosphäre fortzusetzen. Beim Buffet sowie bei Bier und Wein entwickelte sich eine ausgesprochen offene und lebendige Stimmung mit vielen anregenden Diskussionen und persönlichem Austausch — ein Rahmen, der von den Gästen sehr positiv aufgenommen wurde.
Im Zuge des Gesellschaftsabends wurde zudem der INTECO-ASMET-Award durch Herrn Dr. Harald Holzgruber verliehen — ein weiterer besonderer Programmpunkt, der dem Abend einen würdigen Rahmen verlieh.
Impressionen
Das ASMET-Forum 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig der Dialog zwischen Forschung, Industrie und Anwendern für die Weiterentwicklung sicherheits- und verteidigungsrelevanter Technologien ist. Die hervorragende Beteiligung, die große inhaltliche Bandbreite und die besonders positive Atmosphäre machten die Veranstaltung zu einem starken Impulsgeber für die weitere Zusammenarbeit in diesem wichtigen Zukunftsfeld.